Ich bin ein Kamel
Mai 27, 2006
Seit heute weiß ich, was es heißt: „ Einen Durst wie ein Kamel zu haben!“. Mein Frauchen, dieses schlampige Ding, hat ein Sackerl Erdnusslocken am Tisch liegen gelassen. Es war eh nur mehr halbvoll. Ich wollt eh nur ein oder zwei so Würmchen kosten. Und dann überkams mich und ich habe dieses Päckchen leeren müssen. Ja, heiliges Kanonenrohr, hatte ich einen Durst. Ich hätte den Teich austrinken können. Ich hab, so sagt mein Frauchen, gesoffen, wie eine Kuh. Mein Verlangen nach der Beendigung dieses Bedürfnisses wurde immer stärker. Frauchen hat mich aber nur ausgelacht, und war mir dieses Gefühl auch noch vergönnt. Hat sie mich doch als Diebin bezeichnet, wo ich doch nur kosten wollte.
Und dann passierte gleich das nächste Unglück. Mit meinem vollen Wasserbauch spielte ich mit Herrchen im Wohnzimmer. Wir hatten riesigen Spaß. Ich bemerkte überhaupt nicht, dass meine Wasserbauch zu einer Wasserblase wurde. Ich konnte nur mehr aufspringen und dann wars aus. Ich konnte es nicht mehr halten. Ich hab mich, dort wo ich stand, total angepinkelt. Ein Blick zu Frauchen, ein kurzes Winseln und dann verschloss ich die Augen. …… Ja, mein See war sehr groß ……